Workshop Ruhrfestspiele 2013

"Wir haben uns überhaupt nicht "ver Heddat"

Bergleute aus Recklinghausen verhalfen Theaterleuten aus Hamburg unter persönlichem Risiko an der englischen Besatzungsmacht vorbei zur Kohle und sicherten damit den Spielbetrieb. Unter dem Motto KUNST FÜR KOHLE – KOHLE FÜR KUNST bedankten sich die Künstler mit einem Gastspiel. Aus dieser solidarischen Tauschaktion entstanden die Ruhrfestspiele, die wir im Bildungszentrum Haltern am See in jedem Jahr mit einem Workshp begleiten. In diesem Jahr fand dieser Workshop vom 3. bis 7. Mai 2013 statt.

Rüdiger Nowakowski

Workshop Ruhrfestspiele 2013 Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops Ruhrfestspiele mit Festspielleiter Frank Hoffmann (Bildmitte)

Während der viertätigen Seminarzeit besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Kabarett-Aufführungen sowie die Eröffnungsinszenierung der "Hedda Gabler" mit Nina Hoss in der Titelrolle, die gemeinsam mit den anderen Schauspielern im Anschluss an die Aufführung im Theaterfoyer zum Publikumsgespräch bat. 
Im Rahmen des Seminares wurden theatergeschichtliche Hintergründe erläutert, die besuchten Aufführungen vor- und nachbereitet und das diesjährige Festivalmotto der Ruhrfestspiele "Aufbruch und Utopie" diskutiert. Höhepunkt war neben den Theaterbesuchen ein Gespräch mit Festspielleiter Frank Hoffmann der es sich nicht nehmen ließ, im Bildungszentrum Haltern am See zum Festivalmotto, aber auch zu den Inszenierungen, mit  unseren Workshop-Besuchern zu diskutieren.
Einblicke in die Welt "Hinter den Kulissen" konnten unsere Kolleginnen und Kollegen während einer Führung im Ruhrfestspielhaus durch Theaterpädagogen Alois Banneyer gewinnen.
Am Ende waren sich alle einig: dieser Workshop war spannend. Wir haben uns nicht "ver Heddat".

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